Schweineschulter langsam geschmort nach Jamie Olivers Rezept

29. September 2013 | Von | Kategorie: Fleisch, Rezept

Schweineschulter ist ein günstiges aber sehr leckeres Teilstück vom Schwein.

Schweineschulter ist ein unterschätzter und tolles Fleisch für einen aromatischen Braten. Sobald es etwas kälter wird, erinnert man sich urplötzlich an herzhafte Schmorgerichte. Letzte Woche sah ich eine schöne Schulter und sofort kam mir in den Sinn, was ich daraus machen wollte. Es sollte eine fleischlastige Sauce zu Nudeln werden, mild und aromatisch. Dafür benötigte ich nur eine Hand voll Zutaten, die man ruhig lange schmoren kann. Jamie Oliver hat schon oft gesagt, dass die günstigen Fleischstücke oft die leckersten Gerichte ergeben. Etwas fetteres Fleisch bleibt saftig und aromatisch und Stücke, die nicht ganz so zart sind, kann man durch längeres garen aufwerten.

Jamie Oliver zeigt nicht nur Rezepte für eine Schweineschulter

Zutaten: 1 Schweineschulter (meine wog 4000g), 1 Flasche trockener und kräftiger Rotwein, 1 Liter Rinderfond, einige Möhren, 2 – 3 Stangen Staudensellerie, 1 – 2 Zwiebeln, Rosmarin, Pfeffer, Salz, Olivenöl

Geräte: 1 großer Topf oder Bräter

Rezept: Zunächst das Gemüse waschen, putzen und in Stücke schneiden. Das Fleisch ebenfalls waschen und trocken tupfen. Als erstes das mit Salz gewürzte Fleisch rundum in Olivenöl anbraten. Sobald es etwas Farbe genommen hat, das Fleisch aus dem Topf nehmen, pfeffern und kurz beiseite stellen. Das Gemüse ebenfalls anbraten. Dann das Fleisch auf das Gemüse legen und mit einer Flasche Rotwein angießen. Sobald es kocht die Temperatur reduzieren, den Rosmarin hinzu fügen und nach und nach den Fond dazu geben. Das Fleisch so lange bei niedriger Hitze schmoren, bis es so weich ist, dass man es mit zwei Gabeln zerrupfen kann.

Nachdem die Schweineschulter einige Stunden in Topf oder Ofen zugebracht hat, ist sie zart und saftig

Das Fleisch lässt sich sowohl in einem großen Topf auf dem Herd zubereiten als auch in einem Bräter in einem Ofen. Wichtig ist nur, dass man dem Fleisch Zeit gibt. Am Ende ist die Sauce leicht gebunden, da sie durch das lange reduzieren eingedickt ist. Man benötigt also weder Sahne noch Saucenbinder für dieses herbstliche Schmorgericht.


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